Was ist Islam?
Das Gottesbild
Der IsLam verkündet die reinste Form
des Monotheismus
Gott ist der Eine Gott; Er ist unteilbar und hat niemand neben sich. Er ist
unvergleichlich und nichts ist ihm auch nur ähnlich. Nichts geschieht ohneseinen
Willen. Er ist der Erste, der Letzte, der Ewige, der Unendliche, derAllmächtige, der
Allwissende. Er ist der Schöpfer und Erhalter aller Dinge.Er ist der Gerechte, der
Allerbarmer, der Gnädige, der Liebende, der Gütige, der Erhabene, Preiswürdige,
der Wahrhaftige. Er ist der Inhaber und Besitzer aller vollkommenen
Eigenschaften.Alle diese, und noch andere im Koran erwähnten Eigenschaften
Gottes, müssenin ausgewogener Weise betrachtet werden, ohne dass die eine
Eigenschaft zugunsten einer anderen vernachlässigt wird, oder zum Nachteil einer
anderen überbetont wird; denn Gott allein hat sich mit all diesen Namen benannt.
Kelimatusch-
schahadah
Spruch der Bezeugung
Asch-hadu allaa ilaaha
illa-llahu wa asch-hadu
anna muhammadan
'abduhu wa rasuuluhu
Ich bezeuge, es ist
kein Gott außer Gott -
und ich bezeuge, dass
Muhammad Sein
Diener und Sein
Gesandter ist
© Copyright by islamzeit 2012 (Alles Halal)
Erstellt: Fuad A. Seferagic
bismiLLahir-rahmanir-rahim
Die 99 Namen Allahs
Einheit der Religionen
Der Islam betont den einheitlichen Ursprung aller monotheistischen Religio- nen.
Nach seiner Lehre sind dem menschli-chen Geist, trotz seiner großen Möglich-keiten, bestimmte
Grenzen gesetzt, die er weder mit den exakten, noch mit empiri-schen Wissenschaften
überschreiten kann. So liegt für den Menschen das sichere Wissen um die letzten Wahrheiten
jenseits dieser Grenzen, und die einzige Quelle, die dem Menschen für die Erreichung dieses
Wissens offen steht, ist die göttliche Offenbarung, die ihm von Anbeginn der Zeit zur Verfügung
stand.
Die Propheten des Einen Gottes erschienen im Verlauf der Geschichte in jedem Land und bei
jeder Gemeinschaft und überbrachten den Menschen die Weisungen Gottes. Die Menschheit
wurde so auf die endgültige und an die ganze Welt gerichtete Botschaft stufenweise vorbereitet.
Diese letzte göttliche Offen- barung, die durch den letzten Propheten Muhammad überbracht
wurde, berichtigt und ergänzt alle inzwischen durch menschliche Schwächen veränderten
Botschaften. Allein diese letzte Botschaft ist wissenschaftlich beweisbar, bis auf den heutigen
Tag den Menschen unverfälscht zugänglich.
Alle Propheten, von Adam über Abraham, Moses Jesus bis hin zu Muhammad sind die
Propheten, an die der Muslim glaubt und die er ohne Unterschied verehrt. Alle göttlichen
Offenbarun- gen, von der Thora über die Psalmen und das Evangelium bis des einen Gottes; nur
ist der Koran die letzte dieser Offenbarungen, die unverfälscht geblieben ist, und die all das
enthält, was der Mensch zu einem gottgewollten Leben benötigt.
Einheit der Botschaft
Der Islam lehrt die Einheit der gesamten Menschheit. Er betont, dass Unterschei-dungen nach
Rassen, Hautfarben, Sprachen usw., niemals den Grund für Überlegenheitensansprüche einer
Gruppe gegenüber einer anderen bilden können.
Die einzige, wirkliche Unterscheidung zwischen den Menschen ergibt sich auf geistig sittlicher
Ebene, nämlich die Unterscheidung nach Rechtschaffenheit und Gottesehrfurcht.
Einheit Lebensweg
Der Islam ist ein allumfassender Lebensweg, der sich auf alle Bereiche des menschlichen
Daseins erstreckt und der in grundsätzlicher Übereinstimmung mit der Natur, ihren Gesetzen und
ihren Anforderungen steht. Islam ist das in die Praxis umgesetzte Wissen um die Existenz
Gottes, die Wahrhaftigkeit seiner Propheten, seiner Bücher, seiner Engel und des Lebens nach
dem Tode.
Ein Muslim ist derjenige, der die Gesetze Gottes in allen Lebenssituationen befolgt, und die
islamische Gesellschaft ist die nach Wissen um den Willen Gottes strebende Gemeinschaft der
jeder Einzelne direkt und ohne Vermittlung eines Priesters mit Gott in Verbindung steht. Und
schließlich ist die islamische Gesellschaft die jedem Nichtmuslim größte Toleranz
entgegenbringende Gemeinschaft der Gottgläubigen, denn das Wort Islam hat sowohl die
Bedeutung Unterwerfung unter den Willen Gottes, als auch die Bedeutung Frieden.
Die Vernunft
Der Islam betrachtet die Vernunft als ein kennzeichnendes Merkmal des Menschen und als eine
Gabe Gottes. Sie ist der Grund für die Verantwortlichkeit des Menschen vor Gott und
gleichzeitig sein Führer in allen Lebenssituationen. Weil der Islam der Vernunft einen so
bedeutenden Platz einräumt, gibt es für mystische Kulte und Dogmen keinen Platz in ihm.
Islam und Wissenschaft
Der Islam macht das Streben nach Wissen zur Pflicht eines jeden Muslims. Er geht sogar so weit,
die wissenschaftliche Arbeit zum Gottesdienst zu erheben. In ständigen Appell fordert der Koran
den Menschen dazu auf, die Natur zu erforschen, damit er die Existenz Gottes und Seine
Eigenschaften erkennt. Im Koran findet der Muslim die Grundlagen und Richtlinien für ein
wissenschaftliches Forschen. Die einzige Einschränkung auf diesem Gebiet bestehet darin, dass
die Forschung selbst nie zum Ziel werden darf, sondern immer ein Mittel zur Erreichung
menschlichen Fortschritts und zur Vervollkommnung der Moral bleiben muss.